Ein zeitgenössisches apulisches Rezept, bei dem die Cremigkeit des Caciocavallo auf das intensive Aroma von Kaffee und den Charakter des Susumaniello trifft.
Die apulische Küche basiert auf einfachen Zutaten, versteht es aber zu überraschen, wenn diese mit Sorgfalt ausgewählt und richtig eingesetzt werden.
Dieses Rezept ist ein Beispiel dafür: Fettuccine, Caciocavallo dolce aus Martina Franca und mit Kaffee aromatisiertes natives Olivenöl extra. Drei scheinbar sehr unterschiedliche Elemente, die zusammen ein elegantes, cremiges und überraschendes Gericht ergeben.
Der letzte Schliff erfolgt durch wenige Tropfen des mit Kaffee aromatisierten nativen Olivenöls extra, die unbedingt kalt hinzugefügt werden. Das Ergebnis ist ein raffinierter Kontrast zwischen der Süße des Käses, der Struktur der Pasta sowie den gerösteten und aromatischen Noten des Kaffees.
Und als Begleitung zum Gericht ein Glas Susumaniello Lucarella Rotwein, eine typisch apulische Rebsorte, die sich durch ihre intensive Farbe, Struktur, Frische sowie eine angenehme fruchtige und würzige Note auszeichnet.
Unser Rezept:
Zutaten – 4 Personen
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320 g Fettuccine
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180 g Caciocavallo dolce aus Martina Franca
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ca. 120 ml Vollmilch
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30 g geriebener Parmigiano Reggiano (30 Monate gereift)
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Salz nach Geschmack
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eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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mit Kaffee aromatisiertes natives Olivenöl extra L’Acropoli di Puglia, nach Geschmack (nur als Dressing)
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einige Kaffeebohnen zur Dekoration
Zubereitung
1. Die Caciocavallo-Creme zubereiten
Den Caciocavallo dolce in kleine Würfel schneiden.
Die Milch in einen kleinen Topf geben und bei sehr geringer Hitze erwärmen, ohne sie zum Kochen zu bringen.
Den Caciocavallo nach und nach hinzufügen und mit einem Schneebesen rühren, bis eine glatte und homogene Creme entsteht.
Den Parmigiano unterrühren und weiterrühren, bis eine samtige Konsistenz erreicht ist.
Das Geheimnis ist die Temperatur: Die Creme darf nicht kochen. Zu starke Hitze könnte dazu führen, dass der Käse zäh wird und sich das Fett absetzt.
2. Die Fettuccine kochen
Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Fettuccine darin garen.
Al dente abgießen und dabei eine kleine Menge des Kochwassers auffangen.
Die Pasta in die Pfanne zur Caciocavallo-Creme geben und vorsichtig vermengen.
Bei Bedarf ein paar Esslöffel des Kochwassers hinzufügen, um die Creme noch flüssiger und cremiger zu machen.
3. Der wichtigste Moment: das Kaffeeöl
Die Fettuccine noch heiß auf Tellern anrichten.
Nun folgt der unverwechselbare Touch des Rezepts:
Geben Sie das mit Kaffee aromatisierte native Olivenöl extra ausschließlich kalt darüber.
Viel braucht es nicht: Wenige Tropfen reichen aus, um das Gericht zu veredeln und einen eleganten Kontrast zur Caciocavallo-Creme zu schaffen.
Das aromatisierte Öl muss als abschließendes Dressing verwendet werden.
Zum Schluss mit einer sehr leichten Prise schwarzem Pfeffer bestreuen und, falls gewünscht, einige Kaffeebohnen als Dekoration hinzufügen.
Warum natives Olivenöl extra kalt verwenden?
Natives Olivenöl extra ist nicht nur ein Dressing: Es ist eines der charakteristischen Lebensmittel der mediterranen Ernährung und liefert hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren sowie im Öl natürlich vorkommende Begleitstoffe.
Dazu gehören Polyphenole, Substanzen, die zu den sensorischen Eigenschaften vieler Qualitätsöle beitragen, wie etwa zu den bitteren und scharfen Noten.
Die wissenschaftliche Forschung untersucht weiterhin die Rolle der phenolischen Verbindungen in nativem Olivenöl extra in der Ernährung.
Im Jahr 2025 veröffentlichte die EFSA neue wissenschaftliche Bewertungen zu spezifischen gesundheitsbezogenen Angaben in Bezug auf die Polyphenole in Olivenöl.
Daher ist es die Philosophie von L'Acropoli di Puglia, dass ein Qualitätsöl besonders kalt zur Geltung kommen sollte, wenn sein Duft, sein Geschmack und seine aromatischen Eigenschaften sich voll entfalten können.
Unser Tipp
Verwenden Sie das mit Kaffee aromatisierte Öl nicht zum Kochen.
Seine Rolle in diesem Rezept ist die einer echten Finalzutat: Es sollte erst nach dem Kochen auf den Teller kommen, genau wie man es mit einem kostbaren Gewürz tun würde.
Wenige Tropfen reichen völlig aus.
Der perfekte Wein: Susumaniello Lucarella
Für dieses Rezept wählen wir den Susumaniello Lucarella, einen Wein, der eine der charakteristischen Rebsorten Apuliens ins Glas bringt.
Der Susumaniello ist bekannt für seine Struktur, seine gute Säure sowie seine intensiven fruchtigen und würzigen Komponenten. Je nach Weinbaustil kann er Noten von roten und schwarzen Früchten, Gewürzen und eine angenehme Nachhaltigkeit entfalten.
In dieser Kombination spielt der Wein eine wichtige Rolle.
Die Cremigkeit und Süße des Caciocavallo werden durch die Frische und Struktur des Susumaniello ausgeglichen, während seine fruchtigen und würzigen Noten mit der besonderen aromatischen Komponente des Kaffees harmonieren.
Das Ergebnis ist eine apulische Kombination, die alles andere als alltäglich ist.
Serviertemperatur
Servieren Sie den Susumaniello leicht gekühlt bei etwa 16–18 °C, um seine Frische zu unterstreichen und die Cremigkeit des Gerichts besser zu begleiten.
Das Geheimnis dieses Rezepts
Es liegt nicht an der Menge der Zutaten.
Es ist das Gleichgewicht und die Qualität.
Der Caciocavallo bringt Weichheit und Intensität.
Die Pasta verleiht Struktur.
Der Pfeffer sorgt für eine würzige Note.
Der Kaffee bringt Tiefe und Röstnoten ein.
Das mit Kaffee aromatisierte native Olivenöl extra verbindet alles mit seinem aromatischen Charakter.
Und der Susumaniello rundet das Erlebnis im Glas ab.
Es ist ein Rezept, das von einem Apulien erzählt, das die Tradition zu respektieren weiß, sie aber auch mit Kreativität neu interpretiert.
Vier Elemente, eine einzige Idee:
Fettuccine + Caciocavallo dolce aus Martina Franca + aromatisiertes Kaffeeöl + Susumaniello Lucarella.